Archiv für: Monat: November 2018

Marcel Proust ist mir bislang nur ein Begriff aus alten Harald Schmidt-Shows Ende der 90er gewesen. Ob er tatsächlich „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ durchgelesen hat, ist mir nicht bekannt. Christian Rottler hat es versucht und ist daran gescheitert.

Es klingt zunächst nicht danach, dass dieser dicke, aus sieben Bänden bestehende Schmöker ein kurzweiliger Zeitvertreib zu sein scheint. Aus dem Versuch, das Ding zu packen, entwickelte sich ein Briefwechsel in Bezug auf einen geplanten Jubiläums-Band zu Marcel Prousts Werk, welcher als Hörspiel und Buch veröffentlicht wurde.

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Ansible: Server-Updater

von |    21. November 2018 , 14:26 Uhr

Wer Ansible noch nicht kennt: Man kann sich Ansible als eine Art mächtiges SSH-Werkzeug vorstellen, welches diverse Operationen auf definierten Ziel-Maschinen ausführt (hauptsächlich für Linux-Server genutzt, Windows-Kisten lassen sich damit allerdings ebenfalls ansprechen).

Der Vorteil von Ansible? Man benötigt keine Client-Agents oder ähnliche Software – eine funktionierende SSH-Verbindung zum Zielrechner ist ausreichend. Ansible ist hierbei auch der Zustand des Zielrechners egal. Wenn z.B. das Paket „apache2“ via APT auf dem debian-basierten Zielrechner installiert werden soll, wird geprüft, ob auf dem Zielrechner bereits apache2 installiert ist. Ist dies der Fall, wird von Ansible nichts weiter unternommen. Ist dies nicht der Fall, installiert Ansible das Paket.
Was ebenfalls ziemlich schick ist: Es wird auch keine Server-Node benötigt. Ansible kann von jedem SSH-fähigen Client oder Server ausgeführt werden. I.d.R. geht man dabei so vor, dass die eigenen Configs, bzw. Aufgaben (bei Ansible „Playbooks“ genannt) versioniert werden (Github, Gitlab, o.ä.) und bei Bedarf versioniert erweitert und angepasst werden können. 12 Server und auf allen soll „htop“ nachinstalliert werden? Eine Zeile in Ansible und die Sache ist geritzt. 

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Quick & Dirty Vagrantfile

von |    20. November 2018 , 20:10 Uhr

Ich benötige oftmals mal schnell einen Host, um diverse Dinge zu testen. Aktuell möchte ich Ansible-Playbooks testen und auf die eigenen Ansprüche anpassen. Natürlich soll dabei der grundsätzliche Aufwand, eine entsprechende Maschine zu starten, so klein wie möglich gehalten werden.

Eine recht einfache und schnelle Methode ist die Nutzung von Vagrant. Man benötigt lediglich eine Vagrantfile-Datei, in welcher beschrieben steht, wie die zu erstellende VM (in meinem Fall Virtualbox) aussehen soll. Für Ansible ist es günstig, eine minimale, aktuelle Ubuntu-Box aufzusetzen, die man dann ähnlich der üblichen Cloud-VServer via Ansible konfigurieren kann.

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