a.k.a.
pixel64
Website
https://www.pixel64.de
Profile
beschäftigt sich gerne mit Server-Administration, arch linux, Debian/*buntu, zsh, CI/CD, i3wm, Recording, VfB Stuttgart.

Beiträge von pixel64:

VfB 2020: Nein, kein Umbruch

von |    11. Oktober 2020 , 06:00 Uhr

Wir sind es gewohnt: spätestens zum Saison-Beginn oder zum Trainerwechsel im November nach dem obligatorischen Augsburg-Spiel steht beim VfB ein Umbruch oder Neustart an. Ich weiß es genau, dass ich diesbezüglich nicht mehr zu schnell begeistert und gutgläubig sein soll. Das erste und letzte Mal in den letzten Jahren begeisterte mich der Umbruch auf der Mitgliederversammlung 2013, als Bernd Wahler VfB-Präsident wurde und alles zumindest theoretisch gut klang. In der Folgezeit wurde nahezu jährlich ein Neuanfang oder Umbruch ausgerufen oder zumindest behauptet, dass „jeder Stein umgedreht werde“.

Diesmal ist allerdings tatsächlich alles anders wie die Jahre zuvor und ich kann es gar nicht mal an einem Datum festmachen, wann dieses VfB-Feeling zuletzt dermaßen überzeugend und identifizierend da war. Natürlich war da 2007 die Meisterschaft – ein unfassbares Gefühl und dazu auch noch irgendwie unerwartet. In der Folge verstand es die Club-Führung allerdings nicht, einen solchen Zwischenerfolg in langfristigen Erfolg zu münzen. Unglückliche Entscheidungen, Pech und eine gewisse Selbstüberheblichkeit beförderten den VfB in eine Abwärtsspirale, die m.E. bis heute anhielt. In den Jahren um 2009 herum waren die größten Aufreger beim sog. schwierigen Umfeld, dass entweder die Hin- oder die Rückrunde vergeigt wurde. In Foren war zu lesen, dass der VfB jährlich Meister werden und absteigen könnte, wenn man die Saisons ganzjährig zählen würde.

Weiterlesen

IP-Blocklisten mit ipset

von |    5. Oktober 2020 , 20:41 Uhr

Im letzten Beitrag hatte ich beschrieben, wie Du via Fail2Ban automatisiert beispielsweise auf fehlerhafte Login-Versuche reagieren kannst. Fail2Ban legt hierzu automatisch eine entsprechende iptables-Regel an, so dass die entsprechende IP-Adresse blockiert wird. Sehr oft handelt es sich bei diesen IP-Adressen um allgemein bekannte Angreifer-IP-Adressen. Das sind beispielsweise bereits kompromittierte Server, VPN-Adressen oder anderweitig genutzte Angreifer-Maschinen. Für genau solche IP-Adressen existieren umfangreiche IP-Listen.

Weiterlesen

WordPress-Seiten sind sehr beliebt, was Angriffe angeht. Das ist schon alleine deshalb so, weil WordPress (WP) auf sehr vielen Seiten genutzt wird. Laut kinsta.com liegt der Marktanteil von WP (Web-Seiten) bei derzeit 37%. Ein entsprechend hoher Marktanteil macht ein Produkt natürlich auch attraktiver für Angreifer.

Wenn du die Log-Dateien deiner Webseite durchsiehst, wirst du mit Sicherheit gescheiterte Login-Versuche, XML-Attacken und ähnliches finden. Angreifer gehen in der Regel so vor, dass sie Logins gleich mehrfach versuchen. Auf solche Mehrfach-Versuche, oder aber auch einzelne Versuche können wir reagieren: via Fail2Ban.

Weiterlesen

VIM – Meine Konfiguration

von |    23. März 2020 , 20:01 Uhr

Auf Linux- und Mac-Rechnern benötige ich recht oft einen Editor, um schnell diverse Dateien zu bearbeiten. I.d.R. Regel starte ich dafür allerdings nicht gleich eine ganze IDE, sondern nutze einen einfachen textbasierten Editor: Vim IMproved.
Wie bei jedem Stück Software, welches weniger auf Gewohnheiten und mehr auf Effizienz setzt, ist es auch bei VIM so, dass du als Neu-Einsteiger zunächst die grundsätzliche Bedienung von VIM kennenlernen solltest.
Darum geht es in diesem Beitrag allerdings nicht. Es geht um ein paar nützliche Erweiterungen, wie man den Editor gemäß der eigenen Ansprüche pimpen kann.

VIM mit Syntax-Highlighting und NerdTree (Verzeichnisbrowser)
Weiterlesen

Seit einigen Jahren schreibe ich u.a. eigene WordPress-Themes für diverse Projekte. Seit einigen Jahren artet dies auch des öfteren in Code-Chaos aus. Wer nicht zu Beginn eine klare Aufteilung und Struktur in sein Projekt bringt, wird schnell unübersichtlichen HTML-, PHP-, JS und CSS-Code als Ergebnis haben.

Vor kurzem habe ich mir dann Sage von roots.io näher angesehen. Dieses Framework arbeitet von Grund auf bereits mit einigen modernen Dev-Techniken und vereinfacht so Versionierung, Struktur und Wartbarkeit. On Top gibt es noch das Template-System von Laravel, welches ich als PHP-Framework für Projekte abseits von WordPress sehr schätze.
Generell finde ich es sehr angenehm, dass sich der gesamte Code in einem WP-Projekt via Sage objektorientiert schreiben lässt. Sprich: Controller und Views – saubere Trennung zwischen Funktionalität und Ausgabe. Wer also schon gewöhnt ist, mit Laravel oder CakePHP zu arbeiten oder grundsätzlich auf MVC-Basis programmiert, wird sich hier schnell zurechtfinden.

Weiterlesen

Quick-Tipp: Oft benötigt und oft – je nach Projektanforderung – via PHP aufwändig zusammenprogrammiert: Es geht um die „active“-Klasse für Bootstrap (oder andere) Navigations-Bars (.navbar). Dies lässt sich relativ einfach und mit 4 Zeilen Code in JavaScript auf Basis von JQuery erledigen.
Im Web-Projekt nutzt man in der Entwicklungsumgebung am Besten eine eigene Script-Datei für die eigenen JavaScripts außerhalb der zusätzlich geladenen Scripts. Für die Produktionsumgebung werden sämtliche Scripts i.d.R. sowieso komprimiert („minified“).

$(document).ready(function($){ var url = window.location.href; //alert(window.location.href); // Funktioniert auch mit anderen Parametern wie // window.location.pathname $('.navbar li a[href="'+url+'"]').addClass('active'); });

Im Grunde sind es sogar nur zwei Zeilen Code, da die Entscheidenden Zeilen im obigen Code in Zeile 2 und 6 stehen: In Zeile 2 wird die Variable „url“ definiert und mit dem Wert der aktuellen URL besetzt. Was selbst angepasst werden muss, allerdings für Bootstrap-Navbars so bereits passt: Die Klasse („.navbar“) und die Struktur (li->a).

Bei den meisten Web-Projekten setze ich auf verschiedene externe Projekte und Frameworks. Sei es Bootstrap, JQuery oder FontAwesome und weitere Klassen oder Plugins. Meistens ist es dann ein Problem, die verschiedenen Versionen und externen Scripts auf einem aktuellen Stand zu halten, zu organisieren oder kontrollieren, welche Version untereinander notwendig ist, um alle Abhängigkeiten (auch die des eigenen Projekts) zu erfüllen.
Um die jeweils aktuellen oder selbst gesetzten festen Versionen von Bootstrap & Co. zu halten, gibt es Nodejs/NPM. Sämtliche Pakete werden dabei in ein Verzeichnis „node_modules“ installiert. Doch wie sieht eine praktikable Lösung aus, mittels welcher diese Bibliotheken im eigenen Web-Projekt gehalten werden?
Genau hier kommt der „Workflow-Enhancer“ Gulp.js ins Spiel. Gulp sorgt dafür, dass die entscheidenden Scripts aus dem Verzeichnis node_modules in das eigene Web-Verzeichnis geführt werden (beispielsweise /js, /css, /fonts, etc.) und ggf. SASS–Code aus Bootstrap und eigenem Code in CSS kompiliert wird. Dazu ist in der DEV-Umgebung ein File-Watcher aktiv, welcher in Echtzeit geschriebenen SASS-Code kompiliert und ins CSS-Verzeichnis schreibt.
Im Anschluss (nicht Teil dieses Beitrags) kann über eine Aufgabe via Gulp der gesamte JS- und CSS-Code für die Produktiv-Umgebung komprimiert werden. Perfekt!

Weiterlesen

In diesem Beitrag zeige ich eine einfache Lösung, wie Du mit Docker, Gitlab und PhpStorm eine schnelle, lokale Entwicklungsumgebung einrichtest. Dies ist vor allem dann ganz gut, wenn Du ein WordPress-Template oder -Plugin entwickeln möchtest.

Kurz gesagt: Im Anschluss wirst Du Deine Projekt-Daten für Dein Template oder Plugin auf Gitlab.com ablegen und entwickelst dabei dein Projekt lokal auf Deinem Rechner. Der komplette WordPress-Code wird dabei natürlich nicht via git getrackt. PhpStorm eignet sich für die WordPress-Entwicklung sehr gut – Du kannst allerdings auch jeden anderen Editor verwenden. Dabei musst du eben die Docker-Befehle von Hand eingeben. Es ist allerdings so oder so eine gute Idee, die einzelnen Docker-Befehle manuell zumindest kennenzulernen.

Weiterlesen

Der VfB im Liga-Vergleich

von |    8. Juni 2019 , 07:28 Uhr

Die Ausgliederung bringt Geld und sollte den VfB an die Spitze der Liga führen. Es kam anders. Die Anteile der VfB Stuttgart 1893 AG, die verkauft werden sollen, belaufen sich auf ca. 100 Mio. €. Doch reicht das auch generell, um den VfB an die Big Player der Bundesliga heranzuführen?

Der VfB hat laut transfermarkt.de einen Kader-Gesamtwert von 127 Mio. € (inkl. Benjamin Pavard mit 30 Mio. €) – im Liga-Vergleich ist das ein Wert, der in etwa den Summen der Absteiger entspricht. Hannover 96: 89,10 Mio. €, 1. FC Nürnberg: 55 Mio. €.

Der SC Freiburg mit 115 Mio. €, der FC Augsburg mit 119 Mio. € performt in etwa auf einem Level mit dem VfB Stuttgart. Beide Vereine waren ja u.a. Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Der FC Schalke mit 211 Mio. € ebenfalls.

Vergleicht man diese Werte jetzt mit der Spitze der Bundesliga, so findet man dort auch die Kaderspitzenwerte: FC Bayern mit 751 Mio. €, Borussia Dortmund mit 608 Mio. €, RB Leipzig mit 476 Mio. € und Bayer 04 Leverkusen mit 413 Mio. €.

Weiterlesen

Was hat dich bloß so ruiniert?

von |    31. Mai 2019 , 19:02 Uhr

Der VfB ist 2016 kurz und schmerzlos abgestiegen. Nur drei Jahre später erwischt es den Club wieder – wenn auch dieses Mal mit bangem hoffen und Leiden bis zur letzten Spielminute über die Relegation.

Vor einigen Jahren sahen die Mitglieder schon Probleme innerhalb der Strukturen des VfB. Die Vereins-Oberen greifen zu sehr ins operative Geschäft ein, planen für einen Fußball-Verein völlig falsch und setzen auch bei Transfers aufs falsche Boot. Hatte man vor einigen Jahren noch zumindest die Chance, sich mit dem Instrument des e.V. zu wehren, nämlich der Mitgliederversammlung (MV) – so ist diese Chance inzwischen abgewählt. Mehrheitlich. Vom allerdümmsten Kalb.

Auf die Besetzung des Aufsichtsrats oder Vorstands der AG hat die Mitgliederversammlung keinen direkten Einfluss mehr.

Weiterlesen