Thema / Kategorie: Development

VIM – Meine Konfiguration

von |    23. März 2020 , 20:01 Uhr

Auf Linux- und Mac-Rechnern benötige ich recht oft einen Editor, um schnell diverse Dateien zu bearbeiten. I.d.R. Regel starte ich dafür allerdings nicht gleich eine ganze IDE, sondern nutze einen einfachen textbasierten Editor: Vim IMproved.
Wie bei jedem Stück Software, welches weniger auf Gewohnheiten und mehr auf Effizienz setzt, ist es auch bei VIM so, dass du als Neu-Einsteiger zunächst die grundsätzliche Bedienung von VIM kennenlernen solltest.
Darum geht es in diesem Beitrag allerdings nicht. Es geht um ein paar nützliche Erweiterungen, wie man den Editor gemäß der eigenen Ansprüche pimpen kann.

VIM mit Syntax-Highlighting und NerdTree (Verzeichnisbrowser)
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Seit einigen Jahren schreibe ich u.a. eigene WordPress-Themes für diverse Projekte. Seit einigen Jahren artet dies auch des öfteren in Code-Chaos aus. Wer nicht zu Beginn eine klare Aufteilung und Struktur in sein Projekt bringt, wird schnell unübersichtlichen HTML-, PHP-, JS und CSS-Code als Ergebnis haben.

Vor kurzem habe ich mir dann Sage von roots.io näher angesehen. Dieses Framework arbeitet von Grund auf bereits mit einigen modernen Dev-Techniken und vereinfacht so Versionierung, Struktur und Wartbarkeit. On Top gibt es noch das Template-System von Laravel, welches ich als PHP-Framework für Projekte abseits von WordPress sehr schätze.
Generell finde ich es sehr angenehm, dass sich der gesamte Code in einem WP-Projekt via Sage objektorientiert schreiben lässt. Sprich: Controller und Views – saubere Trennung zwischen Funktionalität und Ausgabe. Wer also schon gewöhnt ist, mit Laravel oder CakePHP zu arbeiten oder grundsätzlich auf MVC-Basis programmiert, wird sich hier schnell zurechtfinden.

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Quick-Tipp: Oft benötigt und oft – je nach Projektanforderung – via PHP aufwändig zusammenprogrammiert: Es geht um die „active“-Klasse für Bootstrap (oder andere) Navigations-Bars (.navbar). Dies lässt sich relativ einfach und mit 4 Zeilen Code in JavaScript auf Basis von JQuery erledigen.
Im Web-Projekt nutzt man in der Entwicklungsumgebung am Besten eine eigene Script-Datei für die eigenen JavaScripts außerhalb der zusätzlich geladenen Scripts. Für die Produktionsumgebung werden sämtliche Scripts i.d.R. sowieso komprimiert („minified“).

$(document).ready(function($){ var url = window.location.href; //alert(window.location.href); // Funktioniert auch mit anderen Parametern wie // window.location.pathname $('.navbar li a[href="'+url+'"]').addClass('active'); });

Im Grunde sind es sogar nur zwei Zeilen Code, da die Entscheidenden Zeilen im obigen Code in Zeile 2 und 6 stehen: In Zeile 2 wird die Variable „url“ definiert und mit dem Wert der aktuellen URL besetzt. Was selbst angepasst werden muss, allerdings für Bootstrap-Navbars so bereits passt: Die Klasse („.navbar“) und die Struktur (li->a).

Bei den meisten Web-Projekten setze ich auf verschiedene externe Projekte und Frameworks. Sei es Bootstrap, JQuery oder FontAwesome und weitere Klassen oder Plugins. Meistens ist es dann ein Problem, die verschiedenen Versionen und externen Scripts auf einem aktuellen Stand zu halten, zu organisieren oder kontrollieren, welche Version untereinander notwendig ist, um alle Abhängigkeiten (auch die des eigenen Projekts) zu erfüllen.
Um die jeweils aktuellen oder selbst gesetzten festen Versionen von Bootstrap & Co. zu halten, gibt es Nodejs/NPM. Sämtliche Pakete werden dabei in ein Verzeichnis „node_modules“ installiert. Doch wie sieht eine praktikable Lösung aus, mittels welcher diese Bibliotheken im eigenen Web-Projekt gehalten werden?
Genau hier kommt der „Workflow-Enhancer“ Gulp.js ins Spiel. Gulp sorgt dafür, dass die entscheidenden Scripts aus dem Verzeichnis node_modules in das eigene Web-Verzeichnis geführt werden (beispielsweise /js, /css, /fonts, etc.) und ggf. SASS–Code aus Bootstrap und eigenem Code in CSS kompiliert wird. Dazu ist in der DEV-Umgebung ein File-Watcher aktiv, welcher in Echtzeit geschriebenen SASS-Code kompiliert und ins CSS-Verzeichnis schreibt.
Im Anschluss (nicht Teil dieses Beitrags) kann über eine Aufgabe via Gulp der gesamte JS- und CSS-Code für die Produktiv-Umgebung komprimiert werden. Perfekt!

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In diesem Beitrag zeige ich eine einfache Lösung, wie Du mit Docker, Gitlab und PhpStorm eine schnelle, lokale Entwicklungsumgebung einrichtest. Dies ist vor allem dann ganz gut, wenn Du ein WordPress-Template oder -Plugin entwickeln möchtest.

Kurz gesagt: Im Anschluss wirst Du Deine Projekt-Daten für Dein Template oder Plugin auf Gitlab.com ablegen und entwickelst dabei dein Projekt lokal auf Deinem Rechner. Der komplette WordPress-Code wird dabei natürlich nicht via git getrackt. PhpStorm eignet sich für die WordPress-Entwicklung sehr gut – Du kannst allerdings auch jeden anderen Editor verwenden. Dabei musst du eben die Docker-Befehle von Hand eingeben. Es ist allerdings so oder so eine gute Idee, die einzelnen Docker-Befehle manuell zumindest kennenzulernen.

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